Was ist Lachyoga ?


Lachyoga ist ein Gute-Laune- und Gesundheitstraining für Körper, Geist und Seele.


Es wurde 1995 von dem indischen Arzt Dr. Madan Kataria entwickelt und wird inzwischen in mehr als 100 Ländern praktiziert. Im Zentrum des Lachyoga stehen die Lachübungen, die - zunächst angeleitet - schnell in tiefes, herzhaftes Lachen übergehen. Dazu kommen Entspannungs- und Atemübungen sowie Rituale, die eine kindliche Verspieltheit fördern.

 

Lachyoga ist eine sportliche Betätigung, bei der zahlreiche Muskeln aktiviert werden und mit der wir uns fit halten: Die körperliche Belastung entspricht der eines zügigen Gehens. Je nach Bedürfnissen der Teilnehmer lässt es sich aber auch wunderbar im Sitzen ausüben.

 

Lachyoga ist nicht geeignet  für Menschen, die vor weniger als drei Monaten operiert wurden oder die an akuten Herz- oder Gefäßerkrankungen leiden. Schwangere befragen bitte vorher ihren Arzt.

Tun, was gut tut

 

Schon beim ersten Kontakt mit Lachyoga lässt sich die wohltuende und gesundheitsfördernde Wirkung erfahren: Wir öffnen uns dem Hier und Jetzt, der Alltag wird vergessen. Lachend entlasten wir bedrückende Emotionen und schaffen Raum für Heiterkeit und Leichtigkeit. In der Bewegung entstehen neue Energien; Körper und Seele kommen in Einklang.

 

Sauerstoff gelangt in unsere Zellen, wir belüften unsere Lunge bis
in die Spitzen: Lachyoga ist Atemtherapie pur.

 

Außerdem werden Dopamin und Serotonin ausgeschüttet - oft als „Glückshormone“ bezeichnet.
Sie fluten unseren Körper und wirken als Schmerzhemmer. Gleichzeitig baut sich das Stresshormon Cortisol ab. Unser Immunsystem wird gestärkt, der Blutdruck reguliert sich:
Wohlige Entspannung setzt ein.

 

 

Tun, was frei macht

 

Lachen befreit! Durch kurze, pantomimische Lachübungen und kraftvolle Rituale drücken wir die Gelöstheit und Freude, die in uns entsteht, körperlich aus. Diese kindlich-verspielten Verhaltens-weisen können helfen, das oft verlorene „Innere Kind“ neu zu entdecken. Dazu wird der innere Kritiker und Bewerter in die Auszeit geschickt: Wir geben symbolisch unsere linke, beobachtende und analysierende Gehirnhälfte an der Garderobe ab, und mit ihr bewertende und kritische Gedanken oder Kommentare.

 

So überwinden wir alte Hemmungen, lassen festgefahrene Selbstbeschränkungen los und tauchen immer unbefangener in neue Lach-Situationen ein. Die Gruppe der Mitlachenden bietet hierfür einen geschützten Rahmen. Eine wunderbar befreiende Erfahrung!

Tun, was verbindet

 

Von Beginn unseres Lebens an, seit unserer Zeit im Mutterleib, sind Verbundenheit und Wachstum prägend als zentrale menschliche Grundbedürfnisse.

 

Das geteilte Erleben von Leichtigkeit, Ausgelassenheit und Freude beim Lachyoga macht Nähe und Verbundenheit spürbar  – unabhängig von Alter, Religion oder Herkunft.

 


Lachend öffnen wir unsere Herzen für uns selbst und unsere Mitmenschen. Wer schüchterner ist, lernt wieder, auf andere zuzugehen und ihnen offener zu begegnen. Ein tieferes Selbstwertgefühl entsteht.

 

Tun, was glücklich macht!

 

Schon eine einzelne Lachyogastunde kann intensive Glücksgefühle auslösen und gute Laune bewirken, die noch stundenlang anhält. Lachyoga, regelmäßig praktiziert, führt zu deutlicher Aufheiterung der Grundstimmung und wachsender Lebensfreude. Zudem gewinnt man einen frischen Blick auf seine zahlreichen Ressourcen. Heiterkeit, Lachen und Gelassenheit treten zunehmend in den Alltag ein!

 

Mit Lachyoga entfalten wir unsere Persönlichkeit. Wir fühlen uns optimistischer, lockerer und mutiger und entwickeln mehr Mitgefühl uns selbst und anderen gegenüber.

 

Dr. Kataria sagt:

„Wenn du lachst, veränderst du dich; wenn du dich veränderst, verändert sich die Welt.“